Induktionsschleifen für Schwerhörigenanlage

Innerhalb einer Induktionsschleife ist die magnetische Feldstärke umso größer, je kleiner die von ihr umschlossene Fläche und je größer der Schleifenstrom ist. Die Feldstärke wird durch das Gebäude beeinflusst, besonders in Stahlbetongebäuden, wo durch die Eisenarmierung ein großer Teil der Sendeenergie absorbiert wird.

Induktionsschleifen für Schwerhörigenanlagen bezeichnen eine technische Einrichtung, mit der Audiosignale wie beispielsweise Musik oder Redebeiträge in Veranstaltungsräumen für schwerhörige Personen zugänglich gemacht werden können.

Hinweise für das Verlegen von Induktionsschleifen:

  • Die Leitung ist in PVC-Rohren zu verlegen, nicht in Stahlrohren.
  • Induktionsschleifenübertrager so nah wie möglich bei der Schleife installieren.
  • Schleife nicht erden.
  • Leistungsbedarf:
    • 10 mW / m2 in Backsteinbauten,
    • 100 mW / m2 in Stahlbetonbauten
  • In Zweifelsfällen sollte eine Versuchsschleife ausgelegt werden.

Anmerkung für das Verlegen von Induktionsschleifen:

In Estrichen werden vielfach Baustahlgewebematten verlegt. Damit können die nötigen Abstände zwischen Schleife und Baustahlgewebe nicht mehr realisiert werden. Eine unter dem Gewebe verlegte Induktionsschleife strahlt aber kein Feld ab. In diesen Fällen ist auf Infrarot-Technik auszuweichen.

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